Into the Wild

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Liebe Freundinnen und Freunde des Milchkuhprojekts,

hiermit entlasse ich nun unser Milchkuh-Projekt in die Wildbahn, sprich an Euch, die Freunde, Unterstützer und Beteiligten des Projekts.

Dies soll unsere Kommunikations-Plattform sein, unser Forum, um miteinander über alle Entfernungen und Unterschiede hinweg in Kontakt zu bleiben. In Barmstedt würden wir uns dafür am Donnerstag auf dem Markt treffen, in Duta Bulu unter dem großen Baum in der Mitte des Dorfes, so wie bei der Cow Ceremony am 28. März 2017. Ich habe als Form dafür einen Blog gewählt, in dem die Beiträge chronologisch aufgelistet werden, jeder von uns Beiträge schreiben und die der andern lesen kann.

Möge diese Verbindung gesegnet sein und reiche Früchte tragen! Benutzt sie fleißig, denn nur das erhält sie am Leben! Bringt Eure Gedanken ein, Eure Sorgen und Eure Fragen, erzählt aus Eurem Leben und interessiert Euch für das Leben der anderen. Fragt nach und diskutiert, berichtet von Euren Erfahrungen und teilt Eure Ideen. Fast alles ist erlaubt. Ich freue mich auf Eure Beiträge!

Herzliche Grüße, Svea

 

Dear friends of the dairy cow project,
I hereby release our dairy cow project into the wild, say to you, the friends, supporters and stakeholders of the project.
This should be our communication platform, our forum, to keep in touch with each other over all distances and differences. In Barmstedt we would meet on Thursday in the market, in Duta Bulu under the big tree in the middle of the village, as at the Cow Ceremony on 28 March 2017. I have chosen as a form for it a blog in which the Contributions are chronologically listed, each one of us can write contributions and read the others.
May this union be blessed and bear fruit. Use it diligently, because only that makes it stay alive! Bring your thoughts, your worries and your questions, tell us about your life and stay interested for the lives of the others. Ask and discuss, report on your experiences and share your ideas. Almost everything is allowed. I’m looking forward to your contributions!
Kind regards, Svea

Svea Gustafsen

Best Regards from Duta Bulu

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Duta Bulu, 28.03.2017

Dear Donors,

we really appreciate your gift. We hope that one day you will come and visit us, and you will see it with your own eyes, and we will sing and dance for you!

Liebe Spender,
wir freuen uns sehr über eure Spende. Wir hoffen, dass ihr uns eines Tages besuchen kommt, dann werdet ihr das mit euren eigenen Augen sehen, und wir werden auch für euch singen und tanzen!

Abdou Bah, Momodou Bah and Ibrahim Bah

Eine innovative Kreuzung

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Duta Bulu, 28.03.2017

Darf ich vorstellen? Das ist Jume, eine innovative Kreuzung aus Zebu-Rind und holländischem Milchvieh. Jume und ihre Artgenossinnen zeichnen sich nicht nur durch ihre mit Klimaresistenz gekoppelte und gegenüber den einheimischen Kühen höhere Milchleistung aus, sondern sind auch die die Fähigkeit, mit ihrer Zunge die eigene Nase erinigen zu können, bestens angepasst an das staubige Klima im Landesinneren von Gambia ;-).

An innovative Crossbreed
May I introduce? This is Jume, an innovative crossbreed between zebu cattle and Dutch dairy cattle. Jume and her fellow creatures are distinguished not only by their higher milk output, which is coupled with the resistance to the climate, but also by the ability to use their tongue to make their own noses perfectly adapted to the dusty climate in the interior of the country of Gambia ;-).

Svea Gustafsen

 

Cow Ceremony mit Livemusik

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Duta Bulu, 28.03.2017

Unsere Ankunft in Duta Bulu wurde begeistert gefeiert. Die Dorfbewohner warteten mit einer extra engagierten Niruri Live Band am Dorfeingang auf uns und folgtem unserem Auto um Dorfplatz. Unterm großen Dorfbaum wurde dann die Cow Ceremony abgehalten, während der alle Beteiligten vom Vorstandsvorstitzenden der Stiftung Sabab Lou, Friedrich Keller-Bauer, über den Bürgermeister bis zum District Ward Counceller Reden hielten, während Momodou simultan in zwei andere Sprachen (welche?) übersetzte. Friedrich Keller-Bauer betonte, wie sehr er sich freue, dass über diese weite Entfernung von Schleswig-Holstein bis nach Gambia eine Verbindung entstanden sei. Und ich überbrachte die Grüße der Spender.

Anschließend gab’s ein großes Festessen, während unter dem Dorfbaum schon riesige Boxen aufgebaut und der Generator angeworfen wurde. Und dann gab’s Dorfdisco, dass der Bär steppte, mitten im afrikanischen Nirgendwo :-).

Cow Ceremony and Live Music
Our arrival in Duta Bulu was delighted. The villagers were waiting for us with an extra dedicated Niruri live band at the village entrance and followed our car around the village square. The Cow Ceremony was held under the large village tree, while all the participants spoke, director of the Sabab Lou Foundation, Friedrich Keller-Bauer, the mayor and the District Ward Councellor, while Momodou simultaneously translated into two other languages ​​(which?). Friedrich Keller-Bauer emphasized how pleased he was that a long-range connection had been established between Schleswig-Holstein and Gambia. And I passed the greetings of the donors. 
At last there was a big feast, while under the village tree huge boxes were already built up and the generator was started. And then there was village disco, the bear quilted, in the middle of the African nowhere :-).

Svea Gustafsen

6.500 Kilometer Staub und Dreck schlucken für den guten Zweck

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Lutzhorn – Duta Bulu, 02. – 28.03.2017

Dies ist die Strecke, die wir als Rallyeteam „Der echte Norden“ von Lutzhorn bis nach Gambia gefahren sind. Die ersten knapp 4.900 km zu zweit, ab Dakhla in Südmarokko/Westsahara mit der Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Ankunft in Banjul am 24. März. Nachdem die Rallyefahrzeuge am Sonntag danach zugunsten der Hilfsorganisation DBO versteigert wurden, machte ich mich am 28. März zusammen mit den Mitarbeitern der Stiftung Sabab Lou im Sammeltaxi auf nach Duta Bulu, um das Milchkuh-Projekt mit eigenen Augen zu sehen.

6,500 kilometers of swalloing dust and dirt for a good cause
This is the route we took as Rallyeteam „Germany’s True North“ from Lutzhorn to Gambia. The first nearly 4,900 km alone, from Dakhla in South Morocco / Westsahara with the Dresden-Dakar-Banjul Rallye. Arrival in Banjul on March 24th. After the rallye cars were auctioned off on Sunday after the aid organization DBO, I went to Duta Bulu, together with the staff of the Sabab Lou Foundation, to see the dairy cow project with my own eyes.

Svea Gustafsen

Wir sind dann mal weg

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Lutzhorn, 02.03.2017

Am 2. März 2017 starte ich mit meiner Teamkollegin Birgit Bartsch von Lutzhorn aus in Richtung Gambia. Verabschiedet werden wir unter anderem von meinem Lutzhorner Nachbarn Achim Bock. Wir nehmen an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul teil und werden in den nächsten Wochen gut 6.500 Kilometer zurücklegen, bis zum Ziel in Gambias Hauptstadt Banjul, wo die Fahrzeuge für den guten Zweck versteigert werden.

Danach werde ich die Menschen im Baddibu-Projekt besuchen, mir persönlich die neuen Milchkühe ansehen und Euch davon berichten. Darauf freue ich mich ganz besonders!

Unser Ford Transit ist mit der Werbung unserer Sponsoren, unserer Startnumer, Familienfotos und mit einem Poster des Milchkuh-Projekts der Stiftung Sabab Lou beklebt. Damit wollen wir auf dieses Projekt aufmerksam machen, das von so vielen Menschen unterstützt worden ist!

Svea Gustafsen

Aktuelle Zahlen zum Baddibu-Projekt direkt aus Gambia

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Horst/Holstein, 14.10.2016

Achim Bock und ich merken, dass wir es mit Profis zu tun haben. Friedrich Keller-Bauer ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sabab Lou. Ihm gelingt es bei seinem Besuch im Echten Norden deutlich besser als mir, die Themen in schweren Zeiten positiv und spannend zu benennen:  ‚Arbeit schaffen in Afrika‘, ‚Milch in Afrika – teurer als bei uns im Supermarkt‘ und ‚Wie der hohe Norden das Milchprojekt unterstützt‘ zum Engagement der Meierei Horst und der Öko Melkburen formuliert er für die anwesende Presse.

Er bringt uns die neuesten Zahlen aus Gambia mit. Direkt und indirekt sind von der Arbeit im Baddibu-Projekt der Stiftung 10.000 Menschen abhängig. Die Bekämpfung der Fluchtursachen hat Erfolg: Die Abwanderungszahlen in den vier am Baddibu-Projekt beteiligten Dörfern sind um 70-80% zurückgegangen. Das bedeutet, dass Veränderung möglich ist! Ein umso größerer Ansporn, auch fürs Milchkuh-Projekt zu werben!

Current figures on the dairy cow project directly from the Gambia
Achim Bock and I realize that we are dealing with professionals. Friedrich Keller-Bauer is chairman of the Sabab Lou Foundation. He is on his visit to Germany’s real North and much better than me formulating positive. He says „Creating jobs in Africa“, „milk in Africa – more expensive than in our supermarket“ and „How Germany’s True North supports the Dairy Cow Project“, commiting the support of the dairy Meierei Horst eG and the organic dairy farmers „De Ökomelkburen“ for the present press.
He brings us the latest figures from the Gambia. Directly and indirectly, 10,000 people depend on work in the Baddibu project. The fight against the cause of escape has been successful: the number of migrants in the four villages involved in the Baddibu project has declined by 70-80%. This means that change is possible! This is an even greater incentive to advertise the dairy cow project!

Svea Gustafsen

Kühe nach Afrika tragen? – W:O:A ist dabei!

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Wacken, 18.08.2016

Letzte Woche waren Svea Gustafsen und ich in Wacken im W:O:A Office, um Spendengelder einzuwerben. Wo Schleswig-Holstein draufsteht, muss auch Wacken drin sein, fanden wir. Als wir allerdings endlich bei Helga Klingmann am Besuchertresen Gehör fanden, waren wir so aufgeregt, dass wir unser Projekt leider nur ziemlich verworren schildern konnten :-/. Auf der Rückfahrt im Auto hatten wir den Verdacht, das Ganze hätte sich jetzt so angehört, als wollten wir persönlich Kühe nach Afrika bringen?

Nichtsdestotrotz, drei Tage später kam die Zusage vom ICS Festival Service: Wacken gibt uns nicht nur diesen 2 x 1,5 Meter großen und 20 kg schweren Schädel mit auf die Reise (Jungs, wie sollen wir denn den auf dem Auto befestigen?), sondern ist auch mit einer großzügigen Spende beim Milchkuh-Projekt dabei!

Cows to Africa? – W:O:A is there
Last week, Svea Gustafsen and I were in Wacken at the W: O: A Office to raise funds. Where Schleswig-Holstein stands, Wacken must also be in it, we found. However, when we finally talked to Helga Klingmann at the visitors‘ reception, we were so excited that we could unfortunately only describe our project very confused :-/. On the way back in the car, we had the suspicion that the whole thing would have sounded like we wanted to bring cows to Africa.

It was not until 3 days later that the commitment from the ICS Festival Service came: Wacken not only gives us this 2 x 1.5 meter and 20 kg heavy skull onto the trip (guys, how should we fix that on the car?), but also a generous donation for the dairy cow project!

Silvia Diercksen-Hushahn

 

Ökomelkburen steigen ein mit politischem Statement

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Lutzhorn, 13.09.2016

Achim Bock ist Vorstandsmitglied der Meierei Horst eG und Mitglied der Öko Melkburen. Auf unserer Pressekonferenz im September 2016 gab er bekannt, dass die Öko Melkburen sich dem Engagement der Meierei Horst für das Milchkuh-Projekt der Stiftung Sabab Lou anschließen. Und lieferte eine eindrucksvolle Begründung dafür:

„Wir wollen mit unserer Spende deutlich machen, dass wir neben unserem regionalen Handeln und Vermarkten global denken und Verantwortung übernehmen. Wir unterstützen deshalb in Gambia regionale Strukturen zur Selbsthilfe, statt Afrika als Markt für unsere überschüssigen Produkte zu sehen.“

Organic Dairy Farmers „De Ökomelkburen“ come up with political Statement
Achim Bock is a member of the Management Board of Meierei Horst eG and a member of the Organic Dairy Farmers „De Öko Melkburen„. At our press conference in September 2016, he announced that the Öko Melkburen would join the Meierei Horst eG’s commitment to the dairy cow project of the Sabab Lou Foundation.
And provided an impressive justification for this: „With our donation, we want to make it clear that, apart from our regional activities and marketing, we think globally and take responsibility. We therefore support regional structures for self-help in Gambia, instead of seeing Africa as a market for our surplus products. „

Svea Gustafsen

Pressekonferenz zwischen Silberpfeil und Kühen

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Lutzhorn, 13.09.2016

Um Spenden zu sammeln, starteten wir als Rallyeteam „Der echte Norden“ auf der Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Unser Rallyefahrzeug wurde von den Stadtwerken Barmstedt gestiftet. Hier seht Ihr uns bei unserer ersten Pressekonferenz im September 2016, zusammen mit unserem „Silberpfeil“ und Fred Freyermuth (Stadtwerke Barmstedt), versammelt auf der Weide von Achim Bock (Vorstand Meierei Horst eG), daneben seine fleissigen Kühe (ebenfalls für die Meierei Horst tätig).

Press Conference between „Silver Arrow“ and Cows
In order to raise donations, we started as a team „Germany’s True North“ on the Dresden-Dakar-Banjul Rallye. Our vehicle was donated by the „Stadtwerke Barmstedt“. Here you can see us at our first press conference in September 2016 together with our „Silver Arrow“ and Fred Freyermuth (Stadtwerke Barmstedt), gathered on the pasture of Achim Bock (CEO of dairy „Meierei Horst eG„), alongside his industrious cows (also active for the dairy „Meierei Horst eG“).

Svea Gustafsen